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Leitbild Krankenhaus St. Barbara Schwandorf

Die Barmherzige Brüder, bayerische Ordensprovinz KdöR, ist Träger von insgesamt 15 Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens in Bayern, darunter Akutkrankenhäuser an vier Standorten. Die Aktivität des Ordens im Gesundheits- und Sozialwesen liegt begründet im Auftrag des Ordensgründers der Barmherzigen Brüder, des heiligen Johannes von Gott, und in der karitativen Sendung der Kirche. Mit seinen Einrichtungen weiß sich der Orden dem Geist und Anspruch des Evangeliums und den Grundsätzen der katholischen Kirche verpflichtet.

Der Patient in unserem Krankenhaus

„Was du einem meiner geringsten Brüder getan hast, das hast du mir getan" (Mt 25, 40)

Wir achten die Würde des Menschen in jeder Lebensphase; ebenso seine Freiheit und sein Recht auf Wahrheit.

  • Bereits beim Betreten des Hauses  werden der Patient und seine Angehörigen freundlich empfangen. Dieser freundliche Umgang wird sie während ihres gesamten Aufenthalts bei uns begleiten. Sie werden sich bei uns unabhängig von ihrer Nationalität, Hautfarbe und Religion angenommen und geborgen fühlen und diese Erfahrung auch hinaustragen.
  • Der Patient und seine Angehörigen werden über anstehende bzw. notwendige Untersuchungen, Therapiemaßnahmen und eventuelle Risiken bestmöglich informiert. Wir wollen seine Entscheidungsfreiheit bezüglich Untersuchungen und Therapiemaßnahmen, soweit es nicht den Grundsätzen der Ethik widerspricht, respektieren.
  • Das therapeutische Konzept wird individuell auf den einzelnen Patienten abgestimmt, die verschiedenen Untersuchungs- und Behandlungsmaßnahmen erfolgen koordiniert; unser Ziel ist, die Angehörigen soweit wie möglich in die Versorgung zu integrieren, wenn der Patient (bzw. seine Angehörigen) dies möchte.
  • Wir streben eine bestmögliche Patientenversorgung an, wir sehen dabei nicht nur den aktuellen Befund, sondern auch den ganzen Menschen, der dahinter steht. Wir arbeiten nach den aktuell gültigen Richtlinien unserer Fachgebiete.
  • Sterben wird als Teil des Lebens akzeptiert. Wir wollen den Patienten und seine Angehörigen dabei begleiten. Auf Wunsch wollen wir ihm jederzeit seelsorgerische Betreuung zu Teil werden lassen. Wir respektieren hierbei auch die Überzeugung religiös Andersdenkender.

Die weltanschauliche Seite unseres Hauses

„ Ihr werdet Wasser schöpfen voll Freude aus den Quellen des Heil“  (Jes 12,3)

Alle Mitarbeiter sind eingebunden in diesen Sendungsauftrag.Dieses gemeinsame Ziel verbindet uns miteinander und stärkt unsere Dienstgemeinschaft.

  • So gut wir können, achten und unterstützen wir die Patienten in ihrem Glauben und in ihrer persönlichen Überzeugung.
  • In enger Zusammenarbeit mit der Krankenhausseelsorge wird den Patienten bei uns ein würdiges Sterben ermöglicht. Die Sterbenden und deren Angehörigen erhalten unsere besondere Zuwendung.
  • Durch christliche Gebräuche und Symbole wird die kirchliche Trägerschaft unseres Hauses transparent. Die religiöse Atmosphäre wird durch jeden einzelnen Mitarbeiter geprägt.

Die Dienstgemeinschaft in unserem Krankenhaus

„ Ein Körper besteht nicht aus einem einzigen Teil, sondern aus vielen Teilen..., die in Eintracht füreinander Sorge tragen.“ ( I Korinther 12,14,25b)

Jeder Mitarbeiter unserer Dienstgemeinschaft ist gleich wichtig, da er in den verschiedenen Bereichen einen wertvollen, unverzichtbaren Anteil zum Gelingen des Ganzen leistet.

  • Als Mitarbeiter eines Krankenhauses in christlicher Trägerschaft achten wir die Würde des Einzelnen. Wir pflegen einen freundlichen und respektvollen Umgang miteinander in allen Bereichen unseres Hauses.
  • Bei uns herrscht eine offene und angstfreie Atmosphäre. Kontinuierliche Informationsweitergabe, Verbesserungsvorschläge und konstruktive Kritik fördern ein vertrauensvolles Klima.
  • Jeder, der in unserem Haus tätig ist, zeigt Motivation. Diese wird durch Lob und Anerkennung der geleisteten Arbeit, Fort- und Weiterbildung und eine verantwortungsvolle Personalplanung gefördert. Ebenso tragen Maßnahmen zur Erhaltung und Förderung der persönlichen Gesundheit dazu bei. Bei uns stehen nicht hierarchische Strukturen sondern eine kooperative Zusammenarbeit aller Mitarbeiter im Vordergrund.
  • Führungskräfte tragen einen wesentlichen Teil zum Miteinander bei. Dies äußert sich durch persönliche Ausstrahlung, Fachkompetenz in ihrem Aufgabenbereich sowie die Führung und Förderung der einzelnen Mitarbeiter, um sie für das gemeinsame Ziel zu begeistern.

Die Ausbildung der SchülerInnen ist uns ein wichtiges Anliegen. Wir sehen in ihnen nicht vorrangig eine Arbeitskraft sondern den Auszubildenden. Sie erfahren beim Erlernen von Fähigkeiten und Fertigkeiten unsere volle Unterstützung; wir sind ihnen in menschlicher Hinsicht Vorbild. Die praktische und theoretische Ausbildung wird durch eine kooperative Zusammenarbeit zwischen der Krankenpflegeschule und allen Einsatzbereichen getragen.

Unser Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit

„ In der Einrichtung selbst muss sichtbar und erfahrbar werden, dass sie sich dem Auftrag Christi verpflichtet und der Gemeinschaft der Kirche verbunden weiß“. (Aus der Erklärung der deutschen Bischöfe zum kirchlichen Dienst)

  • Das persönliche Erscheinungsbild und die freundliche sowie menschliche Atmosphäre sind die Visitenkarte unseres Hauses.
  • Durch eine bestmögliche Informations- und Aufklärungspolitik wird unser Erscheinungsbild nach außen getragen. Unser Behandlungsspektrum bzw. Neuerungen werden durch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit über geeignete Medien publik gemacht.
  • Die optimale Qualität der Nachbetreuung wird durch zeitnahe Informationsweitergabe gesichert.

Unsere Wirtschaftsseite

„ Und der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaue und behüte.“  (1.Mose 2,15)

  • Das Wissen über finanzielle Zusammenhänge, die wirtschaftliche Lage und die Kenntnis über Einnahmen und Ausgaben fördert die ökonomische Mitverantwortung aller.
  • Verantwortungsvoller Umgang mit vorhandenen Ressourcen ist uns selbstverständliche Verpflichtung.
  • Durch sinnvollen Einsatz von wirksamen Hygienemaßnahmen wollen wir unsere Umwelt nicht zusätzlich belasten.
  • Durch medizinische Leitlinien, einheitliche Pflegestandards und eine transparente, strukturierte Beschaffungspolitik wird ein ökonomischer Umgang mit verfügbaren Materialien gewährt.
  • Eine Koordination der medizinischen Versorgung unter Integration der Vorbefunde verhindert unnötige und patientenbelastende Doppeluntersuchungen.
  • Es gibt einen klar gegliederten Innovationsprozess unter Berücksichtigung eines Vorschlagswesens und alternativer Behandlungsmethoden.
  • Wir achten auf eine wirtschaftliche Betriebsführung und den sinnvollen Einsatz unserer Geldmittel.